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Haus Schmetterlingspark Klütz

Die Welt der wunderschönen Schmetterlinge

Im Schmetterlingspark sehen Sie Tagfalter aus Südamerika und Südostasien. Fantastische strahlend blaue Himmelsfalter umflattern Sie oder elegante Weiße Baumnymphen schweben über Sie herab. Viele Schmetterlinge müssen sich tarnen und sind manchmal nur mit genauem Hinsehen zu entdecken. Andere wie der Bananenfalter schrecken ihre Feinde mit großen Augenflecken auf ihren Flügeln ab.

Damit sich die Schmetterlinge heimisch fühlen, ist der Park ihren Lebensbedingungen angepasst worden. Als ob ein Stück aus dem Dschungel entnommen wurde, finden Sie hier riesige exotische Pflanzen wie Bambus oder Bananen, die in feuchtwarmem Klima wachsen.

Die Aufgabe der Schmetterlinge in ihrem kurzen Leben ist es, Nachwuchs zu bilden. Sie können ihnen bei der Paarung oder der Eiablage zusehen. Die aus den Eiern schlüpfenden Raupen kann man beim Fressen an den Blättern hören, wenn es ganz still ist im Park. Spannend ist es, wenn man einen Schmetterling beobachtet, wie er aus seiner Puppe schlüpft.

Natürlich leben auch Schmetterlinge nicht nur von Luft und Liebe. So werden Sie beobachten können, wie ein Schmetterling seinen Rüssel tief in eine Blüte steckt, um Nektar zu trinken.

 
 


Eine der am häufigsten gestellten Fragen ist:
Warum werden keine einheimischen, sondern nur tropische Falter im Schmetterlingspark gezeigt?
Dies ist darin begründet, dass die einheimischen Schmetterlinge von ihrem inneren „Programm“ her eine andere und für die Haltung ungeeignete Lebensweise haben. Des Weiteren haben sie schlichtweg Angst vor dem Menschen.
Es werden ausschließlich tropische Tiere aus Zuchtstationen eingesetzt, was sicherstellt, dass keine Tiere aus der Wildnis entnommen werden. Ein großer Teil aus der Zucht wird sogar an die Natur zurückgegeben. Dass es den Schmetterlingen gut geht, zeigt einmal ihr Verhalten wie auch die hohe Nachwuchsquote im Park. Allerdings ohne Aufstockung aus Zuchtstationen geht es nicht. Kein Park kann alle Schmetterlinge im eigenen Schmetterlingshaus selbst heranziehen, es sei denn, es werden nur sehr, sehr wenige Schmetterlinge gezeigt. Ein Beispiel: Ein Schmetterlingspark mit einer Größe von 700 qm bräuchte, um die gefräßigen Raupen satt zu bekommen, noch mal mindestens die fünffache Fläche in separaten Hallen, in denen nur das Futter für die Raupen herangezogen wird. Dazu kommt, dass die meisten Raupen Nahrungsspezialisten sind. Die Raupe einer Art frisst dann nur eine ganz bestimmte tropische Pflanze.